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Mittwoch, 5. März 2014

Ladekabel-Normierung


"Ich ärgere mich seit Jahren a) über die unzähligen Formate, die "auf der anderen" Seite von USB in proprietären Formaten entwickelt werden. Jetzt eben: Ich kaufe eine externe 2.5"-Festplatte von Toshiba (Stor.E Alu 2D). und wieder mal ein Stecker, den ich noch nie gesehen habe. (Asymetrisch, in der nicht mittigen Mitte eingekerbt!) Bei Gelegenheit mach ich mal ein Bild und stelle es online.) b) Die verschiedenen Ladekabel haben kein Gerät- / Typenschild. Ich bringe immer selbst ein Schild an, um halbwegs durchzublicken. Könnten das die Firmen nicht wenigstens selbst machen?! 

Frage jetzt: Gibt es Bemühungen, die Handy- Digikam- Festplatten- Usw.-Firmen dazu zu bringen, wirklich nur technisch notwendige Steckerformate zu entwickeln? Kennt jemand entsprechende Bemühungen, vielleicht von seiten der EU, die doch sonst jede Bananenkrümmung festlegt? Ich habe mal gelesen, dass China vor Jahren dekretiert hat, dass es nur noch 3 Steckertypen bei Ladekabeln geben darf. Ich weiß nicht, ob man damit auskommt. Aber es wäre doch gut, wenn es, aus Umweltschutzgründen und Verbraucherfreundlichkeit, eine Normierung der Steckertypen gäbe. Ich würde jeder Bewegung beitreten, die dieses Ziel auf ihre Fahnen schreibt!"

Ob es da Antworten gibt?!

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Ja, es gibt Antworten! Sogar ziemlich engagierte. Und der Fragesteller resümiert:

"Dank für die guten Antworten und Hinweise! // Wichtig, glaube ich: "Ähnlich ist das ja bei Automobilen. Auch da wird ungeheuer an den Ersatzteilen verdient, weil es so viele Typenunterschiede gibt. Das ist nicht verbraucherfreundlich, aber daran ändern wird sich wohl nichts." // Keine Änderung möglich? Es sei denn, eine große Organisation -- vielleicht der "neue ADAC"? ;-) -- macht die Sache zum Thema, und die Käufer kaufen die Autos, die in den wesentlichen Teilen normiert sind. Die Argumente Kosten und Umweltschutz müssten doch eigentlich ziehen. Vielleicht doch eine Frage des neuen Kosten-Umweltschutz-Marketing, das die Firmen zur Vereinfachung zwingt? Man muss ja nicht beim Audi 8 / Mercedes E / 7er BMW anfangen, Autos, bei denen die Besitzer eh an Status und nicht an die Umwelt und schon gar nicht an die Kosten denken."