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Mittwoch, 5. März 2014

Todestrafe: Pentobarbital und anderes

Aus der Wikipedia-Diskussion.

Eine Frage, die mich umtreibt, seit ich Meldungen wie diese gelesen habe:

"Giftmangel ist das akuteste Problem. Ein EU-Ausfuhrstopp hat den Nachschub des vom dänischen Pharmakonzern Lundbeck hergestellten Pentobarbitals abgeschnitten. Viele Staaten testen auf eigene Faust Alternativen, mit oft grausigen Folgen. Die letzten Worte des in Oklahoma hingerichteten Mörders Michael Lee Wilson waren: "Ich spüre, wie mein ganzer Körper brennt." Texas, South Dakota und Missouri bestellen ihr Gift bei einer obskuren US-Apotheke. Andere erwägen, die Todeskandidaten statt dessen vor ein Erschießungskommando zu stellen." (SPIEGEL Online)

Gerade läuft eine Sendung in WDR 5, über Sterbehilfe in der Schweiz. Das neue Buch einer französischsprachigen Autorin. (Im Sendeplan von WDR 5 seltsamerweise nicht zu finden.) Das ist nur der Anlass für die folgende einfache technische Frage, jenseits der ethischen Implikationen: Warum verwenden die USA nicht die Mittel, die für die Sterbehilfe in der Schweiz und anderswo verwendet werden? WP, Sterbehilfe: "Aktive Sterbehilfe erfolgt oft durch Verabreichung einer Überdosis eines Schmerz- und Beruhigungsmittels, Narkosemittels, Muskelrelaxans, Insulin, durch Kaliuminjektion oder einer Kombination davon." Verdachtfrage: Sind diese Mittel zu wenig grausam oder zu wenig sicher?